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Dino Alifieri (1886-1966)
Geschrieben von: Hubert Beckers
Italienischer Botschafter in Berlin 1940/43
Dino Odoardo Alfieri wurde am 8. Juli 1886 in Bologna geboren. Im Jahre 1910 gründete und führte er eine nationalistische Gruppe in Mailand. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich als Freiwilliger. Er wurde fünfmal dekoriert. Anfänglich war antifaschist [1] und Gegner einer Zusammenarbeit mit den Faschisten. Dann wurde er 1923 einer der ersten Anhänger Mussolinis beim faschistischen Kampf um die Macht. Im Jahre 1924 wurde er sogar Abgeordneter der Partita Nazionale Fascista (PNF).
1929 wurde Alfieri zum Staatssekretär für öffentliche Körperschaften ernannt. Er organisierte in diesem Amt viele regionale kulturelle Veranstaltungen. Er war auch verantwortlich für die grosse Ausstellung der Faschistischen Revolution 1932, anläßlich des 10. Jahrestages des 'Marsches auf Rom'. Als Propagandaminister Ciano 1935 seinen Kriegsdienst in Abessinien erfüllte, wurde Alfieri zum Staatssekretär für Presse und Propaganda ernannt. Als solcher veranstaltete er eine riesige und massive Kriegspropaganda.
Zwischen 1936 und 1939 war er als Nachfolger Cianos (dem das Amt des Außenministers übertragen wurde) Minister für Presse und Propaganda, später Ministerium für Volksbildung genannt. Er war eng befreundet mit Ciano. Alfieri besuchte einige Male Deutschland und sprach im August und Oktober 1936 mit seinem Kollegen Goebbels [2] und im Oktober mit Hitler [3] u.a. über Hilfe an Franco. Im September 1937 begleitete er Mussolinis Besuch in Deutschland [4].
Im Februar 1938 befahl Mussolini über seinen Propagandaminister Alfieri die Formulierung der Grundlagen einer faschistischen Rassenpolitik [5]. Alfieri machte im September die italienischen Zeitungen mit den Grundsätzen der Rassenpolitik der Regierung vertraut, um diese dann an die Leser weiterzugeben zu können [6]. Später führte dies zu einer antijüdischen italienischen Gesetzgebung, gipfelnd im 'Gesetz zum Schutz der italienischen Rasse' vom 17. November 1938, das in mancher Hinsicht sogar weiter ging als die deutsche Nürnberger Gesetze 1935.
Im Juni 1939 sprach Alfieri wieder mit Goebbels während seines Besuches an die Wiener Theaterfestwoche [7]; im Juli 1939 besuchte er wieder Hitler [8]. Im September 1939 übermittelte er Goebbels ein italienisches Vermittlungsangebot. Hitler vermutete die Planung einer ihm nicht genehmen Friedenskonferenz (wie in 'München' 1938) und beauftragte Goebbels deshalb, um die Sache herumzureden und Alfieri dankend mitzuteilen, dass er leider den Führer nicht habe erreichen können. Weiter geschah nichts [9]. Ab 29. September 1939 war Alfieri für kurze Zeit (bis 1940) italienischer Botschafter beim Vatikan.
Auf Hitlers Wunsch wurde er Mai 1940, auf Anraten Cianos und wegen seiner bekannt prodeutschen Gesinnung, Nachfolger des Botschaftesr Attolicos, dem Hitler misstraute, obwohl Alifieri die deutsche Sprache nicht beherrschte und eigentlich keine diplomatische Ausbildung hatte. Ausserdem bekam er weder von Mussolini, noch von Ciano Anweisungen, welche über die der Förderung guter Beziehungen hinausgingen [10]. Am 17. Mai kam Alfieri in Berlin an und schon am 18. Mai überreichte er Hitler sein Beglaubigungsschreiben [11].
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien wurden zu dieser Zeit nur selten in üblicher Weise vollzogen: ein Netz von inoffiziellen Kontakten zwischen Amtsträgern, Politikern und Spezialisten verstörten und bisweilen auch zerstörten die normalen diplomatischen Verbindungen beider Botschaften und Botschaftern (Mackensen in Rom und Alfieri in Berlin) [12]. Alfieris naiver Dünkel stieß anfänglich sowohl seine Untergebene in der Botschaft als auch seine deutschen Gesprächspartner vor den Kopf. Aber bald verbesserten sich die Beziehungen Berlin-Rom schnell. Besonders weil nach den deutschen Siege in Nord- und Westeuropa 1940, den Italienern ein Bündnis mit Deutschland viel attraktiver als bisher erschienen. Die Ernennung Alfieris fiel mit dieser Phase zusammen [13].
Am 31. Mai 1940 empfing Hitler Alfieri zwischen 11:00 und 11.30 Uhr im Hotel Dreesen in Bad Godesberg. Alfieri überreichte ihm Mussolinis Botschaft, am 5. Juni aktiv in den Krieg einzutreten, es sei denn, Hitler wünschte dass er noch einige Tage warten solle. Hitler antwortete und bat, den Eintritt Italiens in den Krieg einige Tage (bis 10./11/ Juni) aufzuschieben [14]. Am 1. Juli 1940 empfing Hitler Alfieri in seinem FHQ Tannenberg im Schwarzwald für eine allgemeine Besprechung über die politischmilitärische Lage mit besonderer Hervorhebung der bevorstehenden Aktionen gegen Großbritannien [15].
Am 6./7. Juli [16], am 20. Juli [17] und am 28. August 1940 [18] war Alfieri anwesend bei einem Besuch Cianos bei Hitler. Auch unterhielt er lebhafte Kontakte zu Goebbels [19]. Am 7. Dezember 1940 sandte Mussolini den, gerade zu einem monatelangen Krankheitsurlaub vom September bis zum Dezember in Rom weilenden, Alfieri nach Deutschland um Hitler die schlechte italienische Lage in Albanien / Griechenland zu schildern [20]. Am 8. Dezember erfolgte eine abendliche Unterredung Hitlers mit Alfieri über die italienische Lage. Hitler empfahl, sofort an der Front Ordnung zu schaffen, falls nötig unter Anwendung barbarischer Mitteln, wie die Erschiessung hoher Offiziere und Dezimierung der Truppe. Er empfahl abermals eine baldige Begegnung mit Mussolini [21].
Am 19. Dezember 1940 empfing Hitler erneut Alfieri, der ihm eine Liste dringend benötigter Rohstoffe übergab. Hitler wiederholte seinen Wunsch nach einer Zusammenkunft mit Mussolini zur Prüfung von Wirtschaftsproblemen und Kriegsplänen [22]. Mussolini war von dieser Idee nicht begeistert. Am 19. und 20. Januar 1941 konnte Hitler endlich Mussolini und Ciano bei einem zweitägiges Treffen in Salzburg bzw. auf dem Berghof begrüßen. Auch Alfieri war dabei anwesend. Die Gespräche begannen unverzüglich und bezogen sich zuerst auf allgemeine politische Probleme. Die Diskussion konzentrierte sich dann vor allem auf den Balkan, Hitler unternahm alles um den (durch italienischen Rückschläge in Albanien und Nordafrika enttäuschten) Mussolini zu besänftigen und besprach die bevorstehende deutsche Intervention in Griechenland. Er gab aber nicht die leiseste Andeutung, dass er gerade jetzt einen Angriff im Osten vorbereitete [23]. Im Februar 1941 musste Alfieri sich in Mailand an einer Nierenentzündung operieren lassen [24].
Am 25. Februar 1941 wurde Aussenminister Ribbentrop in Gegenwart von Alifiere und Mackensen vom Duce empfangen[25]. Ribbentrop überreichte Mussoloni einen Brief Hitlers mit Ausführungen über die von Deutschland zur Entlastung der italienischen Streitkräfte auf dem Balkan und in Nordafrika in Aussicht genommenen Massnahmen [26]. Am 25. März 1941 empfing Hitler wieder Ciano. Dabei war auch Alfieri anwesend [27].
Alfieri war - zu seinem grossen Bedauern übrigens - nicht imstande, die deutsche Politik zu beeinflussen oder gar korrekt hervorzusagen. Laut Ciano 'wusste er nichts und sagte er nichts, das aber mit vielen Worten'. Im April, Mai und Juni 1941 sprach Hitler erneut mit Alfieri über die italienische Teilnahme am Krieg. Sowohl Hitler als Goebbels hatten ab diese Zeit einen weniger guten Eindruck von Alfieri; Goebbels schrieb in seinem Tagebuch: "Alfieri ist dumm und urteilslos; eine typische Niete" und "Alfieri steht auf schwachen Füssen. In Rom erkennt man nun auch, dass er seiner Aufgabe nicht gewachsen ist" und: "eine Enttäuschung auf der ganzen Linie" [28]. Die Begegnungen Goebbels mit Alfieri nahmen stark ab.
Alfieri betonte Mussolini gegenüber nachdrücklich die Wichtigkeit ständiger Kontakte mit Hitler. Am 6. Juni 1941 schrieb er deshalb an Mussolini, mit Cianos Zustimmung.[29], ohne aber zu einem Resultat zu kommen. Am frühen Sonntag 22. Juni 1941, um 4 Uhr, wurde Alfieri angerufen mit der Bitte, sofort zu Ribbentrop zu kommen. Dort erfuhr er morgens um halb fünf vom Beginn des Krieges im Osten. Alfieri begab sich direkt zu seiner Botschaft und übersandte Rom die Meldung. Etwa um 10 Uhr telegrafierte Rom dann Alfieri die Ankündigung der italienischen Kriegserklärung an die Sowjetunion, die Alfieri sofort Ribbentrop übermittelte [30].
Hitler empfing dann am gleichen Tag um 16 Uhr Alfieri in einer eigentlich schon Wochen vorher verabredete Audienz. Hitler sprach hauptsächlich über den Krieg in Griechenland und nur kurz über Russland und Großbritannien [31]. Am 25. August 1941 begegnete Hitler dann erneut Mussolini, jetzt in seinem Führerhauptquartier Wolfschanze in Ostpreussen. Auch Alfieri war dabei anwesend. Auf einer Frontreise in den Osten besuchte Mussolini auch italienische Truppen in der Ukraine [32]. Am 3. Oktober 1941 hielt Hitler eine grosse Sportpalastrede; Alfieri sandte darüber eine lange und hochchiffrierte Meldung nach Rom. Kurz darauf wurde er von Ribbentrop darüber angesprochen mit buchstäblichen Zitaten aus Alfieris Meldung! Alfieri zeigte sich sehr entrüstet und Ribbentrop musste sich sehr entschuldigen; der benutzte italienische Impero-Kode wurde danach ersetzt [33].
Im Herbst 1941 kam es mehrfach zu Spannungen zwischen Deutschland und Italien, weil die in Deutschland tätige italienische Arbeiter als 'arbeitsunwillig' eingestuft und von der Gestapo in Arbeitererziehungslager inhaftiert worden waren. Alfieri besuchte deshalb im Oktober Staatssekretär Weizsäcker und Polizeichef Himmler. Am 19. November wurden dann Italiener per Erlass des Reichssicherheitshauptamtes von der Einweisung in Arbeitserziehungslager ausgenommen. Vergehen sollten mit Ermahnungen und in Sonderfällen mit Abschiebungen geahndet werden [34]. Im Mai 1942 wurde Alfieri Mitglied des Grossen Faschistischen Rates - für ihn eine grosse Ehre. Die Zahl der Kontakte Alfieris mit Goebbels' nahmen wieder zu. Er blieb bemüht, die Schwierigkeiten im deutsch-italienischen Verhältnis aus dem Weg zu räumen.
Am 4. August 1942 kam es im Führerhauptquartier Wehrwolf in Russland zu einem Gespräch Hitlers mit Alfieri [35]. Hitler bezeichnete die Schlacht um Stalingrad als kriegsentscheidend und sprach dann über die militärische Situation in Nordafrika und die politische Lage in Ostasien und im Pazifikraum. Zwischen 18.-20. Dezember 1942 empfing Hitler dreimal Ciano. Alfieri war beim dritten Gespräch am 20. Dezember anwesend [36]. Dieses Gespräch betraf vornehmlich politische und militärische Fragen, namentlich mit Bezug auf den Südostraum.
In seinem Jahresbericht an Ciano, Ende Dezember 1942, fügte Alfieri seiner Krankheit wegen hinzu, dass er überzeugt sei, als Botschafter in Berlin versagt zu haben und bat Ciano, ihm den Rücktritt zu gewähren [37]. Ciano antwortete nicht und Alfieri blieb. Am 31. Januar 1943 empfing Hitler in seinem FHQ eine besondere Delegation der Faschistischen Partei Italiens. Auch Alfieri war dabei anwesend und Hitler besprach die Lage in Staling[38].
Am 21. Februar sprach Ribbentrop mit Alfieri über die Lage an der Ostfront und über die Aussichten des Krieges [39]. In den Gesprächen am 28. Februar und 8. März 1943 [40] äußerte der Aussenminister seinen Ärger über die deutschen Besprechungen mit dem italienischen Oberkommando. Am 14. März 1943 schrieb Alfieri seinem Aussenministerium über das die Deutschen enttäuschende Benehmen der italienischen Armee in Russland und empfahl, die schlechte deutsche Versorgung mit Waffen und Gerät zu verbessern.[41] Am 20. März 1943 schrieb Alfieri dem Duce über die deutsche Lage im Osten nach Stalingrad. Er war der Meinung, dass ein Aufgeben des Ostkrieges und eine Konzentration auf das Mittelmeer einer erfolgreicheren Kriegführung dienen würde (sic) [42].
Ende März 1943 besuchte Alfieri Goebbels und teilte ihm mit, dass ein geplanter Besuch Mussolinis wegen der kritischen Lage in Tunis um wenige Tage verschoben werden müsse. Goebbels entnahm seinen Ausführungen, dass die Italiener dem Krieg gegenüber sehr reserviert geworden waren und 'kalte Füsse' bekommen hatten. Goebbels informierte Hitler über dieses Gespräch. Dieser zeigte sich zufrieden mit der zurückhaltenden Reaktion Goebbels' Alfieri gegenüber [43].
Anfang Juni 1943 erfolgte ein neuer Besuch Alfieris bei Goebbels, der zuvor eine Charakteristik des deutschen Forschungsamtes über Alfieri aufgrund seiner Berichte und Telefonate an Rom las - eine bezüglch Alfieri nicht sehr schmeichelhafte Lektüre. Die Unterredung verlief zum Teil etwas erregt. Alfieri übermittelte den italienischen Wunsch nach Unterstützung im stärkerem Umfange als bisher. Goebbels erklärte ihm die Unmöglichkeit der Erfüllung: die Italiener müssten imstande sein, selbst ihr eigenes Land zu beschützen [44].
Am 12. Juli 1943 schrieb Alfieri seinem Aussenminister Bastianini über die deutsche Reaktion zur Invasion Siziliens: der Krieg im Osten benötige alle deutsche Reserven und verhindere jede umfangreiche Hilfe an Italien. Am 17. Juli schrieb er erneut Bastianini, dass keine deutsche Hilfe für Sizilien zu erwarten sei und dass deshalb nur noch eine Verteidigung des italienischen Festlandes in Betracht käme [45].
Am 19. Juli 1943 flog Hitler nach Italien und sprach in Feltre lange mit Mussolini, der zuvor noch vorbereitend mit Alfieri gesprochen hatte [46]. Bormann zeigte dabei Hitler unterwegs ein Fernschreiben Himmlers mit Informationen über die Lage in Italien. Ein Bericht des SS-Apparates in Rom vom 17. Juli meldete, dass der italienische König zusammen mit Badoglio in den nächsten Tagen Mussolini absetzen wolle.
Am 24. und 25. Juli 1943 war Alfieri als Mitglied anwesend bei der zehnstündigen Sitzung des Faschistischen Grossrates (die erste Sitzung seit 1939), wo ein (anti-Mussolini-)-Antrag zur Besprechung und Abstimmung vorlag [47]. Während der Besprechung empfahl Alfieri dabei Mussolini erneut, Hitler davon zu überzeugen, dass Italien das Limit seiner Loyalität Deutschland gegenüber erreicht hatte[48]. Bei der entscheidenden Abstimmung stimmte Alfieri gegen Mussolini (19 Stimmen ja, 7 nein, 2 Enthaltungen [49]). Kurz darauf wurde Mussolini verhaftet.
Alfieri kam danach als Botschafter einer Mussoliniregierung in Berlin nicht mehr in Frage und verschwand bald aus der Öffentlichkeit. Jeder politische oder militärischer Kontakt zwischen Deutschland und Italien war ab diesem Moment beendet. Es gab weder einen deutschen Botschafter in Rom (Mackensen war nach Deutschland zurückgekehrt) noch einen italienischen in Berlin (Alfieri hatte sich versteckt) [50]. Die Italiener überreichten Berlin eine Liste mit möglichen Botschaftern. Hitler wollte daraus, laut Goebbels, den "windigsten und charakterlosesten" nehmen [51].
Im September 1943 hatte ein deutsches Kommando in einem Handstreich den Duce Mussolini befreit. Nach diesem Ereignis floh Alfieri am 24. Oktober 1943 mit Hilfe von Freunden in die Schweiz. Er entging der geforderten Auslieferung nach Italien, weil er während des schweizerischen amtlichen Verfahrens von einem Sondergericht Mussolinis in Verona "in absentia" zum Tode verurteilt worden war. Eine Ausweisung fand deshalb nicht statt. Nach dem Kriege kehrte er nach Italien zurück. Am 12. November 1946 sprach ein Gericht ihn frei und am 6. Februar 1947 endete eine Untersuchtung des Aussenministeriums ebenfalls zu seinem Vorteil. Er wurde als Botschafter pensioniert und starb am 2. Januar 1966 in Mailand[52].
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Literatur
Alfieri, Dino: Dictators face to face. London 1954.
Cannistraro, Philip: Historical Dictionary of Fascist Italy. Westport/London 1982.
Ciano, Count Galeazzo: Les archives secretes du Comte Ciano 1936-1942. Proces-verbaux des entretiens avec Mussolini, Hitler, Franco, Chamberlain, Ribbentrop, Goering, Sumner Welles, Serrano Suner, Schuschnigg, François-Poncet etc. Paris o.J.
Ciano, Count Galeazzo: The Ciano Diaries 1939-1943, hersgg. von H. Gibson. London 19473.
Corvaja, Santi: Hitler and Mussolini. The Secret Meetings. New York 2001.
Deakin, F.W.: The brutal friendship; Mussolini, Hitler and the fall of Italian fascism. London 1962.
Domarus, Max: Mussolini und Hitler. Zwei Wege - gleiches Ende. Würzburg 1977.
Hillgruber, Andreas (Hrsg): Staatsmänner und Diplomaten bei Hitler. Vertrauliche Aufzeichnungen über Unterredungen mit Vertretern des Auslandes; 1. Teil (1939-1941). Frankfurt/M. 1967.
Moseley, Ray: Zwischen Hitler und Mussolini. Das Doppelleben des Grafen Ciano. Berlin 1998.
Wiskemann, Elizabeth: The Rome-Berlin Axis. London 1949.
Zentner, Christian / Friedemann Bedürftig (Hrsg.): Das Große Lexikon des Dritten Reiches. Augsburg 1993.
Anmerkungen
[1] Wiskemann Rome-Berlin-Axis S. 206.
[2] Goebbels-TB Aufz. Bd. 3/II, S. 144, 147, 148 (August) und S. 201/05 (Oktober).
[3] Goebbels-TB Aufz. Bd. 3/II, S. 204.
[4] Goebbels-TB Aufz. Bd. 4, S. 329/30; Wiskeman Rome-Berlin Axis S. 79/2.
[5] Schlemmer/Woller Ital.Fasch. und die Juden in VfZ 2005-2, hier S. 179/82.
[6] Klinkhammer Zwischen Bündnis und Besatzung S. 531 in Nt. 113.
[7] Goebbels-TB Aufz. Bd. 6, S. 364/69.
[8] Goebbels-TB Aufz. 7, S. 43/5; Domarus Reden/Prokl. Bd. II, S. 1217.
[9] Siehe Goebbels-TB Teil I, Aufz. in Bd. 7, S. 100 und 107.
[10] Alfieri Dictators S. 13f, 17, 61 und 212; Goebbels-TB Aufz. Bd. 8, S. 127; Deakin Brutal Friendship S. 26.
[11] Domarus Reden/Prokl. Bd. II, S. 1513; Schulthess Jahr 1940 S. 99; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 131 und Nt. 2.
[12] Alfieri Dictators S. 70/3; Deakin Brutal Friendship S. 26/7.
[13] Latour Südtirol und die Achse S. 71.
[14] Wiskemann Rome-Berlin Axis S. 213/14; ADAP Serie D Bd. IX, Dok. 356 (Brief Mussolinis) S. 396; (Ciano) Lettres secr. S. 67/8; Hillgruber Staatsmänner Bd. I, S. 130/34; Goebbels-TB Aufz. Bd. 8, S. 151; Alfieri Dictators Face to Face S. 38/2; Ciano Diaries S. 258; Domarus Reden/Prokl. Bd. II, S. 1518; Linge Untergang S. 201/04.
[15] ADAP Serie D Bd. X, Dok. 73, S. 65/8; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 143/50; Alfieri Dictators S. 55/0.
[16] ADAP Serie D Bd. X, Dok. 129, S. 123/29 und Dok. 146, S. 148/51; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 150/68; Ciano arch.secr. S. 379/83; Ciano Diaries S. 274 f.
[17] Ciano arch.secr. S. 385/86; Ciano Diaries S. 277; ADAP Serie D Bd. X S. 205; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 14; Domarus Muss./Hitler S. 316.
[18] ADAP Serie D Bd. X, Dok. 407, S. 467/70; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 197/01; Ciano arch.secr. S. 391/92; Ciano Diaries S. 288.
[19] Siehe die Notzien Goebbels' in Goebbels-TB Aufz. Bd. 8ff.
[20] Alfieri Dictators S. 81/4.
[21] ADAP Serie D Bd. XI2, Dok. 477, S. 682/87; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 396/03; Alfieri Dictators S. 86/8.
[22] ADAP Serie D Bd. XI2, Dok. 538, S. 760/62; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, S. 404/08.
[23] ADAP Serie D Bd. XI2, Dok. 672, S. 938/43; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1, Nr. 60, S. 435/43; Ciano Diaries S. 338; Alfieri Dictators S. 90/7; Deakin Brutal Friendship S. 89-102.
[24] Goebbels-TB Aufz. Bd. 9, S. 160; Alfieri Dictators S. 82 und S. 177.
[25] Deakin Brutal Friendship S. 187/93.
[26] ADAP Serie D Bd. XII1, Dok. 17, S. 22/6; Deakin Brutal Friendship S. 187f.
[27] ADAP Serie D Bd. XII1, Dok. 208, S. 295/98; Hillgruber Staatsmänner Bd. 1 Nr. 68, S. 491/97; IMG Bd. XXXI, Dok. 2765PS, S. 100/05.
[28] Goebbels-TB Aufz. Bd. 9, S. 281 und S. 384; Diktate Bd. 2 S. 437 und a.a.O.
[29] Alfieri Dictators S. 103/04.
[30] Alfieri Dictators S. 137/39.
[31] Alfieri Dictators S. 140/42.
[32] ADAP Serie D Bd. XIII1, Dok. 242, S. 315/18 (auf ital.); Corvaja Meetings S. 231/43; Alfieri Dictators S. 152; Domarus Muss./Hitler S. 346/47; Alfieri Dictators S. 153/54 und 155/58.
[33] Alfieri Dictators S. 168/70.
[34] Witte Dienstkalender Himmlers S. 233 in Nt. 33.
[35] ADAP Serie E Bd. III, Dok. 181, S. 304/07; Hillgruber Staatsmänner Bd. 2, Dok. 10, S. 92/7; Alfieri Dictators S. 188/92.
[36] ADAP Serie E Bd. IV, Dok. 315, S. 582/85; Hillgruber Staatsmänner Bd. 2, Dok. 25, S. 192/96; Deakin Brutal Friendship S. 99 ff.
[37] Alfieri Dictators S. 177.
[38] Domarus Reden/Proklam. Bd. II S. 1981; Alfieri Dictators S. 222.
[39] IMG Bd. XXXV Dok. 740-D, S. 457/66.
[40] Deakin Brutal Friendship S. 197/98 und S. 207/08.
[41] Deakin Brutal Friendship S. 205.
[42] Deakin Brutal Friendship S. 247/48.
[43] Goebbels-TB Diktate Bd. 7, S. 628/29 und S. 647.
[44] Goebbels-TB Diktate Bd. 8, S. 447/48.
[45] Deakin Brutal Friendship S. 373 und S. 382.
[46] Domarus Muss./Hitler S. 385/88; Alfieri Dictators S. 237/49; Deakin Brutal Friendship S. 399/18; ADAP Serie E, Bd. VI, Dok. 159, S. 264/75; Hillgruber Staatsmänner Bd. 2, Dok. 37, S. 286/00; Corvaja Meetings S. 292 und S. 295/05.
[47] Alfieri Dictators S. 278/91; Deakin Brutal Friendship S. 438/56.
[48] Alfieri Dictators S. 285/87; Deakin Brutal Friendship S. 447.
[49] Text des Antrags: Alfieri Dictators S. 303 Nt. 13; Deakin Brutal Friendship (Appendix B-1), S. 455.
[50] Deakin Brutal Friendship S. 513.
[51] Goebbels-TB Diktate Bd. 9, S. 251.
[52] Alfieri Dictators face to face S. X.
